Fersenspor Behandlung – bei Schmerzen in der Ferse

Fersenspor Behandlung - Informationen dazu auf www.fersensporbehandlung.de
Schmerzen an der Ferse sprechen oft für einen Fersenspor – Foto: © catinsyrup, Depositphotos.com

Hilfe bei Fersenschmerzen durch eine Fersenspor-Behandlung

 

Der Fersenspor (Fersensporn, Versensporn) ist eine weit verbreitete und schmerzhafte Schädigung der Ferse. Die auch als Kalcaneussporn oder Plantarfasziitis bekannte Schädigung tritt vor allem bei Überlastung der Füße auf. Besonders bei Menschen über 40 Jahren ist diese degenerative, sprich verschleißbedingte, Erkrankung weit verbreitet.

 

Auf dieser Seite gibt es Informationen und Tipps, die dabei helfen können, diese Erkrankung zu heilen bzw. die Schmerzen zu vermindern oder ganz abzustellen. Wir zeigen verschiedene Wege und Möglichkeiten der Fersenspor Behandlung auf.

 

Was ist ein Fersensporn?

Ein Fersenspor kann extreme Schmerzen verursachen - www.fersensporbehandlung.de
Röntgenfoto eines Spors
Foto: © Whyona, fotolia.com

Hierbei handelt es sich um einen dornenförmigen Knochenauswuchs im Bereich der Ferse. Ein Fersenspor bzw. die dadurch vorhandenen Fersenschmerzen, entstehen durch Druck und Zug bei Überbelastung der Füße. Die Folge ist eine Entzündung im Bereich der Sehnenansätze an den Knochenvorsprüngen.

 

Diese, durch eine ständige Überbelastung entzündeten Bereiche, entstehen vor allem an der Innenseite der Ferse. Die damit verbundenen, meist stechenden, Schmerzen, treten besonders morgens und zu Beginn des Gehens auf.

 

Vergleichsweise häufig tritt bei Personen mit Fußfehlformen (z.B. Knick-Senkfuß) diese erhöhte Belastung auf. Bei den betroffenen Personen entsteht an den Sehnenplatten, im Bereich der Fußsohle, dann die schon erwähnte erhöhte Zugbelastung. Ausgelöst bzw. verstärkt werden die Beschwerden sehr oft durch das Tragen schlechter Schuhe.

 

Auch Übergewicht und das Alter der Patienten spielen bei der Entstehung des Spors eine nicht unerhebliche Rolle. Denn außergewöhnlich oft leiden Menschen, die über 40 Jahre alt sind, an Fersenschmerzen und einem Fersenspor.

 

Da stellt sich die Frage: Wie kann ich einen Fersenspor behandeln?

 

Möglichkeiten der Fersenspor Behandlung:

 

Gesundheitsschuhe und Einlegesohlen

Bei dessen Behandlung spielen Gesundheitsschuhe und Einlegesohlen eine wichtige Rolle. Beide weisen eine besonders gute Polsterung auf und schonen damit die Ferse. Die Schmerzen verschwinden und die Patienten sind wieder in der Lage schmerzfrei zu laufen.

 

Sehr vielen Menschen kann schon auf diesem Weg geholfen werden. Denn durch die Nutzung dieser Produkte wird die Ferse geschont und die schmerzverursachende Entzündung kann abheilen.

 

Fersenspor Behandlung durch Einlegesohlen

Medizinische Schuheinlagen können beim Fersenspor helfen
Schuheinlagen können sehr oft helfen
Foto: © pix4U, Fotolia.com

Zur Fersenspor Behandlung werden häufig orthopädische Schuheinlagen genutzt. Diese, speziell für Fersensporpatienten entwickelten Sohlen, werden in den eigenen Schuh eingesetzt. Dazu gehören z.B. foovies® Schuheinlagen*. Das sind orthopädische Einlagen, die nach Maß gefertigt werden.

Medizinische Einlegesohlen

Durch das Tragen dieser Sohlen wird der entzündete Sohlenbereich entlastet bzw. geschont und so die Voraussetzung zu Ausheilung geschaffen. Neben der schonenden Einbettung und der damit verbundenen Entlastung des Fersenspors und des Sehnenansatzes, sorgen Schuheinlagen gleichzeitig für eine Korrektur vorhandener Fußfehlstellungen.

 

Nicht selten helfen aber auch fertige Einlegesohlen, die meist preiswerter sind, als individuell gefertigte Sohlen (oft werden solche Sohlen auch von Ihrem Arzt verschrieben und die Kosten von Ihrer Krankenkasse übernommen – allerdings müssen Sie einen Eigenanteil selbst bezahlen). Fertige Einlegesohlen können Sie beispielsweise bei Amazon* erwerben.

 

Fersenspor Behandlung durch Gesundheitsschuhe

Ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung des Fersenspors ist das Tragen schlechter Schuhe. Die Füsse werden nicht oder nur schlecht gestützt. Häufig ist die Dämpfung der Schuhe auch unzureichend. Das macht sich besonders beim Laufen auf hartem Untergrund (Asphalt, Beton etc.) bemerkbar.

 

Vielen Menschen hilft es sich Schuhe zu kaufen, welche die Ferse entlasten und dem Fuß halt geben. Besonders der Fersenbereich sollte dabei gut gepolstert sein.

 

Neben ortopädischen Schuhen (Gesundheitsschuhe), die speziell angefertigt werden, genügt es vielen Patienten, wenn Sie sich Schuhe mit besonders weicher und gepolsterter Sohle zulegen.

 

Beispielsweise schwören viele Fersenspor geplagte auf MBT-Schuhe*. Diese Schuhe sind mit einer Sohlenform ausgestattet, die eine konvex in Laufrichtung abgerundete Form aufweisen. Der Fersenbereich ist dabei besonders weich gestaltet.

 

Durch diese spezielle Konstruktion ist das Gehen mit den Schuhen zunächst etwas ungewohnt und nicht ganz einfach. Es erfordert eine Anleitung und etwas Übung. Laut Hersteller liegt der Vorteil darin, dass durch diese etwas wabbelige Bauart der Schuhe, der Körper gezwungen wird sich im Gleichgewicht zu halten und damit die Stützmuskulatur zu stärken.

 

Das wirkt sich, im Zusammenspiel mit der weichen Fersensohle, auch auf die Ferse aus. Dort wird der Druck auf die schmerzenden Punkte verringert.

 

Medikamente zur Fersenspor Behandlung

Medikamente zur Fersenspor Behandlung
Auch Medikamente werden zur Behandlung eingesetzt

Zur Beschleunigung des Heilungsprozesses sind diverse Medikamente erhältlich. Ibuprofen oder Diclofenac Tabletten wirken beispielsweise schmerzstillend und entzündungs-hemmend. Sie können bequem im Internet, beispielsweise bei DocMorris* bestellt werden.

 

Weit verbreitet sind auch schmerzstillende und entzündungshemmende Salben. So gibt es beispielsweise Diclofenac auch als kühlendes Gel.

 

Bei besonders starken Schmerzen macht es Sinn, sich vom Arzt starke entzündungshemmende und schmerzstillende Mittel spritzen zu lassen. Häufig kommt dabei Cortison zum Einsatz. Da dieses Mittel lokal gespritzt wird und dort dann konzentriert wirkt, kann ein schnelles Abklingen der Entzündung erwartet werden.

 

Es gibt auch die Möglichkeit, sich mittels Botox Injektion behandeln zu lassen.
Die Behandlung mit Schmerzmitteln sollte allerdings auf nur wenige Tage begrenzt werden, da sie nur kurzfristig die Symptome bekämpfen und langfristig für gesundheitliche Probleme sorgen können.

 

Alternative Möglichkeiten der Fersenspor Behandlung

In einigen Fällen helfen, nach Aussagen Betroffener, auch alternative Formen der Fersenpor Behandlung. Dazu gehören diverse Hausmittel, heilpraktische Verfahren oder aber Stoßwellentheraphie und Akkupunktur. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist ist groß. In folgender Aufstellung werden einige dieser Behandlungsmethoden aufgeführt:

  • Kältebehandlungen – Eisanwendungen an der schmerzenden und entzündeten Ferse
    Hier wird durch die Anwendung von Eispads oder ähnlichen Produkten mittels Kälte der Schmerz der entzündeten Ferse reduziert.
  • Anwendung homöopathischer Mittel (z.B. Hekla Lava*)
    Oft wird das homöopathische Mittel Hekla Lava eingesetzt. Die Globuli in der Potenz D 3 sorgen bei vielen Patienten innerhalb weniger Tage für eine Linderung der Beschwerden. Dieses alternatives Mittel zur Schmerzlinderung, das ohne Nebenwirkungen helfen soll, wird von Betroffenen sehr empfohlen. Hekla Lava * wird übrigens aus der Asche des isländischen Vulkans Hekla gewonnen. Es soll sanft wirksam sein und den Körper dabei unterstützen, Entzündungen, Abbauprozessen und Schmerzen zu begegnen.
  • Murmeltierfett als natürlicher Cortisonersatz (Murmeltierfett bei Amazon*)
    Die Salbe wird auf der Basis des Murmeltieröles hergestellt. Es handelt sich dabei um das Murmeltierfett, das sich die Murmeltiere vor dem Winterschlaf angefressen haben. Dieses Fett enthält sehr wenig Wasser und ist durch die vielen pflanzlichen Stoffe, die die Murmeltiere verspeisen, reich an verschiedenen Vitaminen. Murmeltierfett spielt übrigens seit Jahrhunderten im Alpenraum eine bedeutende Rolleund wird erfolgreich als ein altes Hausmittel eingesetzt. Es hat demnach eine Reihe gute Eigenschaften, die sich positiv auf die Gelenke und Muskeln auswirken sollen.
  • Stoßwellentherapie – Lenkung von Ultraschallimpulsen auf die vom Fersenspor betroffene Stelle
    Bei der Stoßwellentherapie werden durch einen Arzt Stoßwellen auf die betroffene Stelle gelenkt. Das führt zu einer Verminderung oder gar dem völligem Verschwinden der Schmerzen. Die Stoßwellentherapie erfordert mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Tagen bzw. Wochen. Seit 2018 ist die Stoßwellentherapie eine Kassenleistung und wird unter bestimmten Vorraussetzung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
  • Strahlentherapien – Röntgenstrahlen zur Auflösung des Fersenspors
    Eine weiterer Behandlungsmöglichkeit ist eine niedrigdosierte Röntgenbestrahlung. Die Studienlage hierzu ist gering. Ziel ist auch hier die Auflösung des Fersensporns. Allerdings ist Röntgenbestrahlung zum Fersenspor Behandlung umstritten.
  • Behandlung durch Reizstrom (in erster Linie nur zur Schmerzlinderung)
    Teilweise wird zur Schmerzlinderung auch eine Reizstrom-Therapie angewendet. Das ursächliche Problem des Fersensporns wird dadurch allerdings nicht beseitigt.
  • Akkupunktur
    Eine Reihe von Patienten sollen auch mit der Akkupunktur gute Erfahrungen gemacht haben. Auch diese Therapie kann bei einem Kalkaneussporn in Betracht gezogen werden.
  • Magnetfeldtherapie – Aktivierung von Stoffwechsel, der Durchblutung, Stärkung der Selbstheilungskräfte
    Zur Stärkung der Selbstheilungskräfte kann auch die Magnetfeldtherapie bei Kalkaneussporn zum Einsatz kommen. Sie soll die Entzündung bekämpfen, indem sie Stoffwechselvorgänge aktiviert und die Durchblutung verbessert. Auch bei dieser Bahndlung verringern sich die Fersenschmerzen.
  • Lasertherapie – Bestrahlung des gestörten Gewebes mit intensivem Infrarotlicht
    Die Lasertherapie soll eine schonende und sehr wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeit bei Schmerzen und Entzündungen bieten. Danach sind gebündelten Lichtstrahlen des Lasers durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, wundheilungsfördernd, schmerzstillend und abschwellend.
  • Behandlung mit speziellen Tapes, und damit verbundene lymphpatische Massage
    Manche Patienten setzten zur Behandlung eines Fersensporns auch Tapes ein. Dieses elastische Klebeband soll helfen, das das Gewebe besser durchblutet wird. Dabei sollen positive Effekte auf Muskeln, Sehnenansätze und Schmerzrezeptoren erzielt werden.

Diese sind einige der alternativen Methoden. Wenn Sie sich näher mit alternativen Methoden zur Behandlung auseinandersetzen möchten, können Sie folgende Seiten besuchen: www.fersensporn-therapien.de

 

Operation zur Fersenspor Behandlung

Glücklicherweise kommen die meisten Patienten bei der Fersenspor Behandlung ohne eine Operation aus. Eine Operation sollte die letzte Maßnahme sein, denn nicht immer tritt der erhoffte Effekt ein. Eine Operation ist nur dann erforderlich wenn sämtliche alternativen bzw. konservativen Behandlungsmethoden keinen Erfolg bringen.

 

Bei einer Operation wird die ansetzende Sehnenplatte (Plantaraponeurose) am Knochenbein abgelöst. Lediglich sehr große Fersenspore werden normalerweise entfernt. Bei kleinen und mittleren Fersensporen wird eine Operation nicht empfohlen.

 

Nach dem operativen Eingriff muss die Ferse weich gebettet werden. Obwohl die Erfolgsquote eines solchen Eingriffs bei etwa 80-90% liegt, dauert die Nachbehandlung mehrere Monate. In dieser Zeit beruhigt sich die Entzündung im Fuß und die Schmerzen lassen nach.

 

Natürlich können, wie bei jeder Operation, auch Komplikationen eintreten, beispielsweise ein Ermüdungsbruch des Fersenbeins, oder aber Knocheninfekte und Wundheilungsstörungen.

 

Dehnübungen zur Fersenspor Behandlung

Verschiedene Dehnübungen können Ihnen helfen die Schmerzen beim Fersenspor zu vermindern. Auch zur Vorbeugung, damit eine Behandlung gar nicht erst notwendig wird, können solche Übungen einen Beitrag leisten. Denn stabile, kräftige Füße, bzw. Fußsohlen sind weniger anfällig für Fersenspore.

Auch Fusmassagen können helfen die Schmerzen beim fersenspor zu verringern
Fußmassage Foto: © Kalim, Fotolia.com

Durch Dehnübungen Fersenschmerzen verringern.

Möchte man einen Fersenspor behandeln ist es sinnvoll, folgende Übungen mehrmals (2-3 Mal) am Tag auszuführen. Diese Übungen sind besonders gut geeignet Verkrampfungen der Sehnen zu lösen.

 

Hier nun die Fersenspor-Übungen:

  • Ziehen mit einem Handtuch
    Setzen Sie sich mit gestreckten Beinen auf einen Stuhl. Wickeln Sie ein Handtuch um den Fuß und ziehen es vorsichtig zum Körper hin. Halten Sie diese Stellung 30 Sekunden lang. Sie sollten die Dehnung in der Wade deutlich spüren. Machen Sie anschließend eine kurze Pause und wiederholen Sie die Übung ein paar Mal.
  • Massage durch einen Igelball
    Nehmen Sie einen Igelball (können Sie bei Amazon* erstehen) und rollen Sie mit Ihrer Fußsohle über den Ball. Mit dieser Übung kräftigen Sie die kleinen Fußmuskeln und entlasten Ihre Bänder. Außerdem erhält Ihr Fuß so seine muskuläre Stabilität zurück. Wiederholen Sie diese Übungen mehrmals.
  • Nutzung der Zeh-Zange
    Setzen Sie sich auf einen Stuhl oder den Fußboden. Legen Sie ein Handtuch vor die Füße auf den Boden. Versuchen Sie nun, mit den Zehen nach dem Tuch zu greifen, es aufzuheben und wieder fallen zu lassen. Das Ganze sollten Sie mehrfach wiederholen.
  • Übung für das Fersen-Zehen-Gewölbe
    Nehmen Sie auf einem Stuhl platz und setzen Sie Ihre Fußsohle ganz auf den Boden. Ihre Zehen und die Ferse müssen dabei fest am Boden bleiben. Dann müssen Sie den Fußaußenrand mehr belasten und dabei langsam das Fußlängsgewölbe nach oben ziehen. Wiederholen Sie auch diese Übung mehrfach.
  • Übung mit heißer oder kalter Rolle
    Eine aus der Physiotherapie bekannte Möglichkeit der Muskelentspannung ist die heiße Rolle. Sie kann nicht nur für den Nacken angewandt werden, sondern eignet sich auch gut zur Behandlung eines Fersenspors. Eine Alternative zur heißen Rolle ist die kalte Rolle.

Für diese Übung benötigen Sie ein Handtuch, das Sie der Länge nach falten und von der Seite her aufrollen. Anschließend füllen Sie einen Becher mit heißem Wasser seitlich in die Rolle. Das Wasser sollten Sie gut einkneten. Die Rolle sollte jetzt sehr feucht sein, aber nicht triefend nass.

 

Setzen Sie nun das Fußlängsgewölbe kurz auf die Rolle. Das genügt um einen Reiz auszulösen. Tippen Sie das Tuch immer nur kurz an, damit sich die Haut an die Temperatur gewöhnen kann. Sobald die äußerste Schicht des Handtuchs kalt geworden ist, sollten sie es mit dem Fuß weiter aufrollen, um zur nächsten heißen Zone zu gelangen.

 

Sie können auch eine kalte Rolle für diese Übung nutzen (besonder für Diabetiker mit Empfindungsstörungen geeignet). Dafür können Sie ein Kühlpad verwenden, oder ein wassergefülltes, im Eisfach gekühltes, Handtuch benutzen.

 

Sinn dieser Übung ist es, durch thermische Reize die Sehnenplatte zu durchbluten, was entspannend wirkt und den Zug auf die Knochen mildert. Diese Übung sollte etwa 10 Minuten dauern (aber nicht länger). Quelle: http://www.joggen-online.de/lauftraining/sportverletzungen/fersensporn.html

 

Infografik – 4 Fersenspor Dehnübungen

Infografik - Fersenspor Dehnübungen
4 Dehnübungen zur Behandlung des Fersenspors

Die Anleitung für die 4 Übungen kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

 

Auch Läufer sind häufig von einem Fersenspor betroffen

Auch Läufer sind häufig von diesen Fersenschmerzen betroffen

Vorbeugung eines Fersenspors

Fußfehlstellungen führen sehr häufig zu einem Fersenspor. Sie sollten deshalb möglichst früh, unter orthopädischer Anleitung, korrigiert werden.

 

Zur Vorbeugung sollte besonders auf gut sitzendes, möglichst dämpfendes Schuhwerk geachtet werden. Schuhe mit Fersenstütze und Fersenpolsterung sollten beim Kauf erste Wahl sein. Das gilt besonders dann, wenn Sportarten, bei denen die Ferse stark strapaziert wird, ausgeübt werden, wie beispielsweise Laufsportarten (Jogging, Nordic-Walking).

 

Wer anfällig für die Symptome eines Fersenspors ist, sollte vor allem auf eine konsequente Dehnung der Wadenmuskulatur achten.

 

Übergewichtige sollten möglichst ihr Gewicht reduzieren. Neben vielen gesundheitlichen Vorteilen, sorgt eine Gewichtsreduktion auch zur Entlastung der strapazierten Fersen. Das kann helfen, die Entstehung eines Spors zu vermeiden.

 

Zur Vorbeugung eines Fersenspors, sollte den Füßen generell eine hohe Aufmerksamkeit gewidmet, werden. Falsches Gehen, schlechtes Schuhwerk und das Ignorieren von Schmerzen kann zu Fußschmerzen, Fersensporen und anderen degenerative Fußerkrankungen führen.

 

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